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Auf eigenen Füßen – Donnerwetter

April 20th, 2010 by admin

In der Jugend früh’ster Pracht
Tritt sie einher – Donnerwetter,
Nur von Eitelkeit erfüllt,
Das Herz noch leer – Donnerwetter,

Ganz mit frühlingsfrischen Reizen
Angetan – Donnerwetter,
Und erblickt in allen Männern
Nur den Mann – Donnerwetter!

Donnerwetter, zeigt der Gang,
Donnerwetter, Überschwang!
Donnerwetter, diese Glieder,
Donnerwetter, welch ein Fang!

Donnerwetter, erst im Traum,
Donnerwetter, gibt sie kaum
Ihrer Neigung hin und wieder
Etwas Raum – Donnerwetter!

Donnerwetter, aber plötzlich
Drängt die Leidenschaft zum Ziel.
Donnerwetter, hochergötzlich,
Donnerwetter, wird das Spiel!

Donnerwetter, sinkt zurück,
Donnerwetter, voller Glück
Sie zum ersten Male nieder,
Welch ein Blick – Donnerwetter!

Juchhei, hallo,
Wie fühlt die Maid sich froh!
Hallo, juchhei,
In ihres Lebens Mai!

Wenn auch der Mai mit Sturm begann,
Lustig geht’s fortan:
Heute mit den Fürstenkindern,
Morgen mit den Bürstenbindern.

Wild saust sie durchs Leben dann,
Donnerwetter, unter Jubel und Geschrei -
Juchhei!
Wie kühn sie’s ersann,
Wie klug sie’s gewann,
Voll Grauen erzählt’s so mancher Mann -
Donnerwetter!

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